Vision Board – Gestalte Dein Leben, bevor es jemand anderes tut

Ein Vision Board ist eigentlich nichts anderes als eine Leinwand auf dem Du Bilder aufklebst von Wünschen, Träumen, Zielen, die Du in Deinem Leben erreichen möchtest. Das können Bilder von Reisen sein, die Du schon immer mal machen wolltest, das können Talente, Fähigkeiten sein, ein Partner, eine Wohnung, Geld, was auch immer..

Das schöne beim Vision Board ist, dass Du vor allem mit Deiner linken Gehirnhälfte, nämlich mit Deiner Kreativität und Deiner Visionskraft in Kontakt kommen kannst. Statt rationale Ziele hübsch ordentlich untereinander aufzulisten, was ich in 5 Jahren, 5 Monaten, 5 Tage alles erreicht haben will, kannst Du beim Gestalten Deines Visionboards wirklich wieder ins Träumen kommen. Es spielt dabei zunächst mal keine Rolle, ob es realistische Ziele sind, die Du auf Deinem Board aufklebst. Es geht zuallererst mal darum in Dich hineinzuspüren, was Du Dir eigentlich wünscht.

Als ich mein erstes Vision Board gestaltet habe, viel mir das unglaublich schwer. Mir gingen damals 1.000 Gedanken durch den Kopf, was „gut wäre“ sich zu wünschen: Finanzielle Stabilität, vielleicht eine eigene Wohnung, eine Beziehung… Während ich so an die Sache ranging, hatte ich überhaupt keinen Spaß beim Gestalten. Es war mehr wie eine Pflichtübung und ich kam nicht wirklich weiter. Erst als ich diese Vorstellungen was „ich sollte“ losließ und was vielleicht die anderen davon halten würden, wenn sie mein Vision Baord sehen würden, kam ich weiter. Mich erleichterte auch unheimlich die Vorstellung, dass ich mein Vision Board nicht jetzt für ewig und immer fertig gestellt haben muss. Ich erlaubte mir auch in den nächsten Tagen und Wochen immer mal wieder rauf zu schauen und etwas daran zu basteln.

Ich kann nicht oft genug betonen, dass dieser Zustand des ins Träumen kommen unheimlich wichtig ist. Denn nur so kommst Du an die Themen ran, die DIR wirklich wichtig sind und nicht Deinen Eltern, Nachbarn oder Deinem Chef. Du kommst in den tatsächlichen „Gestalter-Mode“ und kannst Regisseur Deines eigenen Lebens spielen. (Das sind wir ja sowieso alle, aber es ist hilfreich das bewusst zu tun. Mehr dazu auch hier.)

Falls es bei Dir auch so ist, dass es Dir unheimlich schwer fällt, überhaupt loszulegen, ist das überhaupt nichts Ungewöhnliches. Es ist sehr häufig so, dass wir während unseres Lebens verlernt haben zu Träumen und unsere persönlichen Wünsche lieber hinten dran stellen. „Darf ich das überhaupt mir wünschen?“ „Habe ich das überhaupt verdient?“ „Was denken die anderen davon?“ „Stelle ich mich damit zu sehr in den mittelpunkt?“sind typische Glaubenssätze die während des Gestalten eines Vision Boards auftauchen und blockierend wirken können. Mehr dazu wie man mit sowas umgeht, findest Du in diesem Blogartikel.

 

 

„Law of Attraction“ – Warum Deine Vorstellungskraft Dein wichtigstes Werkzeug ist

Wenn wir uns etwas vorstellen können, dann kann es auch passieren. Ich erlebe es häufig, dass ich mir Sachen wünsche, sie dann vergesse und einige Wochen später hat sich mein Wunsch erfüllt ohne das ich bewusst an der Realisierung gearbeitet habe. Dahinter steckt ein ganz einfaches Naturgesetz: „Das Gesetz der Anziehung“.

Alles was im Universum existiert hat eine gemeinsame Basis. Der Bestandteil von jedem Materieteilchen, was wir als festen Stoff wahrnehmen, ist Schwingung. In der Yoga Tradition spricht man auch von Nada Brahma – „Die Welt ist Klang“. In der modernen Physik hat man das Quantenfeld oder Unifield Field entdeckt. Die Strings und Superstrings aus denen das Quantenfeld besteht schwingen und kreieren so in jedem Moment die materielle und immaterielle Welt wie wir sie kennen. Wir können uns unseren eigenen Geist auch wie so ein schwingendes Quantefeld vorstellen. In dem Moment, wenn wir an etwas denken, kreieren wir die entsprechenden Gehirnwellen durch unser Bewusstsein. Unser Gehirn schwingt auf einer bestimmten Frequenz und diese Frequenz geht in Resonanz mit unserem Umfeld und zieht die entsprechenden Frequenzen an. Das heißt alles was in unserem Geist schwingt wird auch früher oder später im realen Leben auf uns treffen.

Ich hatte zum Beispiel den Wunsch Meditationslehrerin zu werden als ich etwa 21 Jahre alt war. Die Ausbildung dazu ist eine fünf monatige Ausbildung in Vollzeit und zunächst stand dieser Wunsch nicht im Einklang mit dem was so in diesem Alter angesagt war. Ich hatte auch große Existenzängste. Ich studierte zunächst was ganz anderes nämlich BWL. Nach meinem Studium bekam ich einen Job an der Universität in Hannover und hatte bis dato den Wunsch Meditationslehrerin zu sein schon wieder völlig vergessen. Doch zufälliger weise hatte ich gerade in der Stadt Hannover, wo mich mein BWL Job hin verschlagen hatte Anschluss an eine Meditationsakademie, die mir den Weg bereitete an dem fünf monatigen Vollzeitprogramm zur Meditationslehrerin teilnehmen zu können. Ich hatte genau diese Situation in meinem Leben Jahre vorher kreiert auch wenn mein bewusster Verstand gar nicht mehr daran gedacht hatte.

Ich könnte noch 1.000 andere Beispiele aus meinem Leben nennen. Aber viel wichtiger für mich ist zu überlegen, was für Konsequenzen dieses Naturgesetz für das Leben hat. Schwerkraft z.B. ist ein essentielles Naturgesetz, was unser ganzes Leben prägt, ob wir sie verstehen oder nicht, ob wir daran glauben oder nicht. Wenn wir ein Buch in die Hand nehmen und es loslassen, wird das Buch runterfallen. So wirken Naturgesetze, egal ob wir uns deren bewusst sind oder nicht. Das Naturgesetz der Anziehung besagt, dass ich das anziehe, was ich ausstrahle. Ich bin selbst Schöpfer meiner eigenen Realität mit dem was ich ausstrahle und das was ich ausstrahle kreiere ich in meinem Bewusstsein. Mit meinem Bewusstsein gestalte ich in jeder Sekunde mein zukünftiges Leben.

Und genau aus diesem Grund ist unsere Vorstellungskraft so wichtig. Der Geist ist ein Werkzeug mit dem ich meine ganze Realität erschaffe. Dabei spielt es keine Rolle ob ich mir dessen bewusst bin oder nicht.  Es passiert einfach. Aber wenn wir uns das bewusst machen, können wir ganz bewusst damit wirken. Ich kann z.B. hinschauen, was jetzt gerade in meinem Leben ist und kann schauen, an welcher Stelle in meinem Leben ich das kreiert habe. Ich kann auch hinschauen, was ich jetzt gerade in diesem Moment für meine Zukunft erschaffe und vor allem kann ich meinen Geist ab jetzt bewusst einsetzen, um meine Zukunft selber bewusst zu gestalten.

Ein Tool wie Du das in Deinem Leben machen kannst, findest Du im nächsten Blog Artikel!

Kopfkreisen stoppen

#Kopfkreisen #Stress #Gedanken #Meditation #Yoga

 

1.000 Gedanken sausen in meinem Kopf umher. Ich versuche sie zur Ruhe zu bringen indem ich mich hinlege, Licht ausmache, mich in die heiße Badewanne setze. Aber gerade dann scheint es nur noch schlimmer zu werden. Woran liegt das?

Yin Yoga ist eine Yogaform, die mit den Faszien arbeitet. Durch lang gehaltene ruhige Übungen kommst Du tief in das Fasziengewebe und löst Verklebungen, die im Körper sitzen. Dabei passiert auf geistiger und emotionaler Ebene eine ganze Menge. Du löst Blockaden und Stresse, die in Deinem Kopf sitzen, lernst Loszulassen und kommst so endlich wieder zur Ruhe. Viele Praktizierende empfinden das die Wirkung von mehr Ruhe und Gelassenheit noch Tage nach der Praxis andauert. Yin Yoga  hilft Dir dabei:

  • Körperliche und emotionale Anspannung/ Stress zu lösen
  • Gedankenkreisen zu stoppen
  • Tiefsitzende Glaubensmuster zu erkennen und loszulassen
  •  Die eigenen Körpergrenzen wahrzunehmen und zu respektieren
  • Intuition und Gelassenheit im Alltag zu fördern
  • Individualität zu entfalten